2013 Mehrtagesfahrt Fränkische Schweiz

Mehrtagesfahrt Fränkische Schweiz vom 21.05.2013 bis 26.05.2013

Dieses mal fuhren wir mit einer kleinen Gruppe von nur 23 Personen mit der Fa. Schwalb und dem allseits bekannten Busfahrer Herbert auf der A45/A3 Richtung Würzburg. Am Rasthof Würzburg legten wir eine Rast ein und verzehrten das übliche Frühstück. Dann ging die Fahrt weiter zur geschichtsträchtigen und altertümlichen Stadt Bamberg. Hier hatten wir das einzige Mal blauen Himmel und Sonnenschein, obwohl rundum graue und schwarze Wolken hingen. Eine Stadtführerin erklärte uns die Geschichte und zeigte uns viele Sehenswürdigkeiten. Danach steuerten wir Waichenfeld und unser Hotel „Zur Post“ an, das aus etlichen Häusern besteht, über ca. 220 Betten verfügt und das größte der Umgebung ist.

Am nächsten Tag starteten wir mit einem Reiseführer zur Rundfahrt Fränkische Schweiz und Fichtelgebirge. In Bayreuth machten wir eine Stadtrundfahrt und besuchten das Opernhaus. Dieses wird zur Zeit und bis 2017 ausgiebig renoviert. Dass am 22.05.2013 der 200. Geburtstag von Richard Wagner war, kam den Planern wohl zu überraschend, oder sie haben es einfach vergessen. Das Gebäude ist voll eingerüstet und den Konzertsaal konnte man nur auf einem Bühnenvorhang, aber vorzüglich dargestellt, bewundern.

Danach Weiterfahrt nach Warnenstein mit Glasindustrie, Fichtelring: Wasserscheide in die Richtungen Donau, Nordsee und Ostsee. Wegen starkem Regen war Rundgang um den See kaum möglich und Besuch eines Glasgeschäftes angesagt. Danach führte die Strecke vorbei an der Sprungschanze Bischofsgrün, nach Bad Berneck (Luftkurort) und wieder nach Bayreuth zur Eremitage. Hier wurde eine Pause eingelegt und wegen Regen war allgemein Kaffeetrinken angesagt. Danach Rückfahrt zum Hotel.

Der nächste Tag führte uns nach Heiligenstadt zum Schloss Greifenstein mit Führung, nach Gößweinstein mit Wallfahrtskirche und Barock-Basilika von Balthasar Neumann, Türchersfeld Fränkisches-Schweiz-Museum und nach Pottenstein zur Teufelshöhle, die von vielen besucht wurde. Nach dem Essen im Hotel fand ein „Bunter Abend“ mit Helmut statt. Helmut war an diesem Tag auch unser Reiseführer. Er sang und spielte auf seinem Keyboard genau so gut, wie er uns auf der Fahrt seine Heimat vorgestellt hatte. Das Tanzen und Mitsingen wollte fast kein Ende finden.

Am Freitag steuerten wir auf direktem Weg nach Coburg. Eine Stadtführerin zeigte uns den Marktplatz mit Rathaus, das Schloss, die Kirchen usw. Sie erklärte auch geschichtliche Ereignisse und die Verbindungen mit fast allen Herrschaftshäusern Europas, die durch Einheiratung entstanden waren. Danach besuchten wir das „Kloster Banz mit den Vierzehn Heiligen“ – ein ehemaliges Benediktiner-Kloster.

Am Samstag steuerten wir die Bierbrauerstadt Kulmbach an. Ein Stadtführer zeigte uns seine Heimatstadt und erklärte die geschichtlichen Begebenheiten. Danach konnte man noch die Stadt auf eigene Faust erkunden, oder die Plassenburg mit dem größten Zinnfiguren-Museum der Welt besuchen. Nach dem Abendessen war für viele das Championsleague Endspiel Borussia Dortmund – Bayern München interessant.

Mit dem Sonntag war auch schon der Tag der Heimreise gekommen. Um 9.30 Uhr starteten wir und fuhren über Landes-, Bundesstraßen und ein kleineres Stück Autobahn nach Würzburg. So waren noch mal viele schöne Täler, Orte und Landschaften zu sehen. Von 12 bis 15 Uhr hatten wir Zeit zur freien Verfügung. Wegen des starken Dauerregens (der den ganzen Tag anhielt) machten einige mit der Bimmel-Bahn eine Stadtrundfahrt. Andere „flüchteten“ in Kaufhäuser, Cafe’s und Gaststätten. Danach ging es auf direktem Weg nach Gießen, wo wir alle mit vielen neuen Eindrücken gesund und munter gegen 17 Uhr eintrafen. Wenn auch das Wetter oft bescheiden war, so war es doch eine schöne Reise, bei der unser Busfahrer Herbert immer das Bestmögliche für uns organisierte.

Text: Kurt Mittrücker