2017 Kloster Lorsch und Darmstadt

Bericht über Tagesfahrt am 12.09.2017 zum Kloster Lorsch und Oberwaldhaus in Darmstadt

Erfreulicherweise hatten sich 54 Personen zu dieser Fahrt angemeldet. Leider mussten sich 3 davon wieder wegen Krankheit abmelden. Nach kurzer Kontrolle der Anwesenheit der verbleibenden 51 Personen starteten wir mit dem großen Bus der Fa, Schwalb pünktlich um 08.00 Uhr in der Philipp-Reis-Straße 4, in Gießen.

Wir fuhren zunächst über die Autobahn A5 Richtung Frankfurt und Darmstadt und dann über die A67 nach Lorsch.

An der Raststätte Gräfenhausen nahmen wir das übliche Frühstück ein.

Da sehr starker Verkehr herrschte, kamen wir etwas in Zeitdruck. Nach einem kurzen Fußweg zum Kloster erwarteten uns schon 2 Reiseleiterinnen, die uns in zwei Gruppen durch die Anlagen führten und uns gekonnt über alles Wissenswerte informierten.

Drei Bauten der ehemals sehr großen Anlage sind noch erhalten:

Das Fragment der Nazarius-Basilika, ein Abschnitt der Klostermauer und die weltberühmte Königshalle. Diese gehören alle zum UNESCO-Welterbe.

Die pittoreske Königshalle mit der weltberühmten Sandsteinfassade zählt zu den wenigen noch erhaltenen Gebäuden aus der karolingischen Zeit

Das Kirchenfragment gehört zur Basilika des 12. Jahrhunderts.

Im Schaudepot der Zehntscheune wird man auf eine Entdeckungsreise in der Klostergeschichte eingeladen. Zum ersten Mal können nun Lorscher Grabobjekte, die zuvor an verschiedenen Orten aufbewahrt oder ausgestellt wurden, dauerhaft an ihrem Fundort besichtigt werden. Diese Objekte dokumentieren eindrucksvolle Funde aus 200  Jahren Grabgeschichte, die auch heute noch in vorsichtiger Weise weiter geführt werden.

Während der Klosterbesichtigung wurden wir auch noch von der Sonne verwöhnt.

Im Anschluss kehrten wir in ein schönes Lokal ganz in der Nähe des Klosters zum Mittagessen ein. Da die Platzreservierung nicht ganz wie vorgesehen geklappt hatte, bekamen etliche unserer Teilnehmer leider keinen Platz in diesem Lokal. Eine andere Gruppe hatte einen Teil unserer Plätze belegt und konnte auch durch die Bedienung nicht bewegt werden die Plätze zu räumen. Letztendlich mussten sich eine Reihe unserer Gäste verärgert auf den Weg machen und eine andere Gaststätte mit freien Plätzen suchen. Dieses soll sich in Zukunft nicht wiederholen. Gemeinsam mit Reiseunternehmen, Busfahrer und Leitung der Gaststätte wird das verhindert werden.

Anschließend begaben wir uns auf dem Heimweg, kehrten aber noch in Darmstadt in das Oberwaldhaus zum Kaffetrinken ein. Dieses Ausflugslokal befindet sich in einem sehr schönen denkmalgeschützten Gebäude. Danach traten wir den Rest der Heimfahrt an und erreichten um ca. 18.15 Uhr wieder wohlbehalten Gießen.

Kurt Mittrücker